Wohnen im Alter

Bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit

Vorwiegend im Alter werden an Wohnung und Wohnumfeld besondere Anforderungen gestellt.
Durch Verbesserungen des individuellen Wohnumfeldes kann oft ein Wohnungswechsel oder Umzug in eine stationäre Einrichtung vermieden werden. Maßnahmen der Wohnungs-anpassung tragen dazu bei, älteren Menschen die Selbstständigkeit in der eigenen Wohnung so lange wie möglich zu erhalten.  Zu den Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen gehören technische Hilfen, wie z.B. Treppenlifter, Abbau von Türschwellen, Türverbreiterungen, Anpassung des Bades, Rampen zur Überwindung von Stufen am Hauseingang usw. Zur Förderung der Anpassung von Wohnraum an die Belange von Menschen mit Behinderung werden auch Zuschüsse durch den Freistaat Bayern gewährt.

Pflegebedürftige können von ihrer Pflegekasse ebenfalls einen Beitrag für pflegebedingte Umbaumaßnahme in der Wohnung erhalten. Bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen unterstütz auch das Sozialamt. Eine wirksame Wohnungsanpassung erfordert jedoch eine qualifizierte Beratung.

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Stationäre Einrichtungen

Wohnangebote für Menschen mit Beeinträchtigung im Alter

Unsere Angebote für Menschen mit Beeinträchtigung nach dem Erwerbsleben.

Diese sind in den Häusern am Salzburger Weg und im Emmy-Schuster Haus in der Aventinstraße. Selbstverständlich können aber auch Senior*innen in den Betreuten Wohngruppen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim wohnen bleiben.

Wohnhaus Salzburger Weg
Salzburger Weg 10, 83024 Rosenheim
Wohnplätze insgesamt: 34
Telefon: 08031 / 35 64 5-233
E-Mail: stefanie.herzog-bosbach@kjsw.de

Emmy-Schuster Haus
Aventinstraße 10, 83024 Rosenheim
Wohnplätze insgesamt: 55
Telefon: 08031 / 35 64 5-232
E-Mail: Matthias.Mortl@kjsw.de

Betreute Wohngruppen
Aventinstraße 10, 83024 Rosenheim
Wohnplätze insgesamt: 54
Telefon: 08031 / 35 64 5-210
E-Mail: nina.jenwein-lipp@kjsw.de

Gartenumgestaltung

Jeder hat ein Recht auf Natur.
Der Garten ist das grüne Zimmer des Hauses, und das soll jedem Menschen zugänglich sein. Deswegen ist eine Außenraumplanung (z.B. in Form von Sinnes- und Therapiegärten) wichtig, die auf die Bedürfnisse der Senioren wie Barrierefreiheit, selbstbestimmtes Handeln, ausreichend Ruheplätze etc. eingeht, ob im privaten, halböffentlichen oder öffentlichen Raum. Der Garten steckt zu jeder Jahreszeit voller Sinneserlebnisse, aus dem man sich wie aus einem „Werkzeugkasten“ bedienen kann. Hier soll der Mensch die Natur mit allen Sinnen begreifen.

Behindertengerechte Wohnungen

Betreutes Wohnen

Ziel des Betreuten Wohnens ist, den Menschen auch im Alter und bei gesundheitlichen Einschränkungen so lange wie möglich ein selbstständiges, selbstbestimmtes und unabhängiges Leben zu gewährleisten.
Sie mieten die seniorengerechten Wohnungen selbst an und bekommen vom Träger des Betreuten Wohnens zusätzlich kostenpflichtige Dienstleistungen angeboten. Für den Grundservice werden Betreuungspauschalen erhoben, weitere Dienstleistungen können Sie gegen Entgelt ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen in Anspruch nehmen.

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Neue Wohnformen

Mehrgenerationenwohnen

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Wohnen für Hilfe

Wäre es Ihnen angenehm, Hilfe in Haus und/oder Garten zu haben? Dann hat Pro Senioren Rosenheim ein Angebot für Sie. Der Arbeitskreis „Neue Wohnformen“ will nun in Rosenheim ein Projekt installieren, das es in anderen Städten schon gibt. Es heißt: „Wohnen für Hilfe“ Worum geht es dabei? Viele Senioren leben in einer eigentlich viel zu großen Wohnung oder einem viel zu großen Haus, weil die Kinder schon ausgezogen sind oder der Ehepartner verstorben ist. viele möchten aber gerne in der gewohnten Umgebung weiterleben, bräuchten aber vielleicht Hilfe im Haus und /oder im Garten. Rosenheim ist – wie Sie alle wissen – eine Hochschulstadt. Es gibt viele Studierende, die eine Unterkunft suchen, aber nicht sehr viel Geld dafür bezahlen können. Unser Projekt baut nun darauf, dass derjenige, der Wohnraum hat, aber Hilfe benötigt, diesen Wohnraum nun demjenigen zur Verfügung stellt, der ihm diese Hilfe, die er benötigt, bietet. Wir stehen ganz am Anfang unseres Projekts und wollen zunächst herausfinden, ob es in Rosenheim Senioren gibt, die sich mit unseren Vorstellungen anfreunden könnten. Zeitgleich läuft auch eine Befragung der Studierenden. Sie werden fragen: Warum haben wir von Pro Senioren nur die TH-Studenten im Blick?  Ein Mietverhältnis mit einem Studenten, einer Studentin ist immer zeitlich begrenzt, d.h. wenn es nicht ganz so den Erwartungen entspricht, so ist es nicht in Stein gemeißelt. Das ist es natürlich sowieso nicht, denn das Mietverhältnis wird von uns moderierend begleitet. D.h. wir versuchen natürlich schon von Anfang an, Menschen zusammen zu bringen, von denen wir glauben, dass die Wohnpatenschaft gelingt. Sollte es wirklich zu Schwierigkeiten kommen, kann man sich immer an uns wenden, und wir werden versuchen, eine Lösung zu finden.

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Pro Senioren Rosenheim e.V.