UNSERE ARBEITSKREISE

NETZWERK DEMENZ

NEUE WOHNFORMEN

MEHRGENERATIONENPARK

PFLEGE

NETZWERK DEMENZ

Deutschlandweit sind derzeit ca. 1,7 Mio. Menschen an Demenz erkrankt. bis zum Jahr 2050 soll sich die Zahl verdoppeln. Demenz ist eine ernste Erkrankung, die nicht nur die zunehmende Zahl der Betroffenen sondern auch ihre Angehörigen in hohem Maß verunsichert. Die Erkrankung ist derzeit noch nicht heilbar, aber es gibt auch in Rosenheim viele Hilfsmöglichkeiten. Um diese zu bündeln bzw. zu vernetzen, das bestehende Angebot zu verbessern und mögliche Versorgungslücken zu schließen, ist das Netzwerk Demenz unter dem Dach von Pro Senioren Rosenheim e.V. entstanden. Der Arbeitskreis trifft sich viermal pro Jahr und zur Mitarbeit sind alle eingeladen, die sich für Menschen mit Demenz engagieren. Der Arbeitskreis „Netzwerk Demenz“ hat einen Demenz-Wegweiser für Rosenheim erstellt, der einen Überblick über das derzeitige Angebot gibt. Geleitet wird der Arbeitskreis von Dr. Dr. Henning Peters, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Pro Senioren Rosenheim führt seit 2017 in Kooperation mit dem Caritas-Zentrum Rosenheim Multiplikatorenschulungen für Berufsschulklassen zum Thema „Sensibilisierung im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen“ durch. Berufsschüler*innen aus bestimmten Fachrichtungen werden für die Herausforderung „Demenz am Arbeitsplatz“ sensibilisiert. Da über mehrere Jahre jeweils in der gleichen Jahrgangsstufe Schulungen stattfinden, werden die zukünftigen Mitarbeitenden in definierten Berufsfeldern über längere Zeit systematisch an die Thematik herangeführt. Der gezielte Ansatz bei jungen Menschen gewährleistet einen hohen Multiplikatoreneffekt und trägt das Thema gezielt in die jüngere Generation.

NEUE WOHNFORMEN

Der Arbeitskreis „Neue Wohnformen“ besteht seit August 2008 und trifft sich mehrmals im Jahr. Zur Mitarbeit sind alle Mitglieder von  Pro Senioren Rosenheim e.V. eingeladen, die sich für dieses Thema engagieren. Geleitet wird der Arbeitskreis von Christine Degenhart, Dipl. Ing. (FH) Innenarchitektur und für die Beratungsstelle „Barrierefreies Bauen“ der Bayerischen Architektenkammer als deren Vorstandsmitglied zuständig, sowie vertretungsweise von Herrn Paul Rothenfußer, Vorstand der Jacob und Marie Rothenfußer-Gedächtnisstiftung München. In den vergangenen Jahren entwickelten sich unterschiedlichste Modelle zu neuen Wohnformen. Einer der Auslöser dieser Prozesse ist der Wunsch älterer Menschen, auch im Alter selbstbestimmt leben zu können. Das tradierte Familienbild, in dem eine Betreuung Pflegebedürftiger durch Angehörige im Vordergrund steht, wird ergänzt durch eine Vielzahl alternativer Modelle wie die gegenseitige Unterstützung im nachbarschaftlichen Umfeld oder im Freundeskreis. Die volkswirtschaftlichen Aspekte der überalternden Gesellschaft veranlassen nicht nur öffentliche Leistungsträger, über alternative Wohnformen nachzudenken.

Das Wohnen im Alter ist zu einem großen gesellschaftlichen Thema geworden. Der Arbeitskreis hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Wohnsituation älterer Menschen in Rosenheim zu verbessern und die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren.
Lebensqualität gepaart mit Finanzierbarkeit – unter dieser Prämisse wurden im Rahmen des Arbeitskreises erste Überlegungen angestellt und vorhandene Strukturen in Rosenheim analysiert. So wurde z.B. der Bestand an altem- bzw. seniorengerechtem Wohnraum in Rosenheim durch Befragung von ansässigen Wohnbaugesellschaften, insbesondere der GRWS (Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH), Immobilienmaklern, Hausverwaltungen, Architekten und des Bauverwaltungs- und Bauordnungsamtes der Stadt Rosenheim ermittelt. Für den Arbeitskreis war es wichtig, die Sichtweisen und Erfahrungen aller an dem komplexen Thema „Wohnen“ Beteiligten in die Überlegungen einzubeziehen.

Zurzeit versucht der AK ein neues Projekt zu etablieren: Wohnen für Hilfe.
Menschen mit einem Hilfebedarf und einer genügend großen Wohnung nehmen einen alleinstehenden jüngeren Menschen (z.B. Studierende) als Untermieter in die Wohnung auf. Der/Die Untermieter*in zahlt die anfallenden Nebenkosten und bietet Hilfestunden als Gegenleistung für eine verringerte Kaltmiete an.

Siehe auch Veranstaltungen.

Ein großer Teil der Arbeitskreisteilnehmer*innen nimmt auch am Projekt der TH Rosenheim „Dein Haus 4.0“ teil. Haben Sie Interesse an der Mitarbeit in diesem Arbeitskreis, wenden Sie sich bitte an die Koordinierungsstelle von Pro Senioren e. V.

MEHRGENERATIONENPARK

Durch das wunderbare Engagement des Arbeitskreises Mehrgenerationenpark von Pro Senioren Rosenheim e. V., der Stadt Rosenheim und den innovativen Ideen des Seniorenbeirats der Stadt ist es gelungen, den Luitpoldpark im Sinne eines Mehrgenerationenparks weiter zu entwickeln.

PFLEGE

Unter dem Dach von Pro Senioren Rosenheim e.V. hat sich im Juni 2013 der Arbeitskreis Pflege zusammengeschlossen. In diesem kommen regelmäßig Leitungspersonen ambulanter Pflegedienste aus Stadt und Landkreis zusammen. Der Arbeitskreis Pflege ist regional das einzige Forum, in dem privatrechtlich und frei gemeinnützig organisierte Pflegedienste Gelegenheit zur gemeinsamen Aussprache und Meinungsbildung finden. Laufende Veränderungen bei den gesetzlichen Grundlagen, wachsender Bedarf an Pflege, Betreuung und hauswirtschaftlicher Hilfe, leergefegte Arbeitsmärkte stellen die häusliche Pflege vor große Herausforderungen. Im Arbeitskreis diskutieren Pflegedienste mit Behördenvertretern, Politikern und Kooperationspartnern über Wege einer sicheren und ökonomischen Umsetzung der Vorgaben. Während des Pandemiegeschehens ist der Arbeitskreis das durchsetzungsstarke Sprachrohr der ambulanten Versorger.
Der Arbeitskreis Pflege steht derzeit unter der Leitung von Karsten Hoeft, Geschäftsführer von „Die mobile Krankenpflege GmbH“ und Peter Moser, verantwortliche Pflegekraft der Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V.